31. März - 2. April: Auftakttraining Calafat(E)

Beim Auftakttraining letztes Jahr hatten wir richtig "gemütliche"
0° Celsius in Oschersleben. Das mag für den Durchschnittsfinnen wohlig warm sein. Aber die Cup-Organisatoren überlegten sich dieses Jahr nicht ohne Grund die Einstellfahrten ins sonnige Spanien zu verlegen. Da sind wir für die Anreise zwar einen kompletten Tag auf dem Highway, aber die Möglichkeit, dass Training noch um einen vollen Tag zu verlängern machte dieses Angebot sehr attraktiv.


Die Rennstrecke liegt unmittelbar an der Mittelmeerküste. Deshalb muss man um diese Jahreszeit mit starkem Wind rechnen. Aber Wind war bei unserer Ankunft fast schon untertrieben. Obwohl das Ambiente dieses Ortes mit der Flora und die Bebauung einen sehr mediteranen Eindruck machte, kletterten die Temperaturen nicht über die 15 Grad-Grenze. Da sah die Brandung an der Steilküste zwar toll aus, aber wir waren ja schliesslich zum Motorradfahren hier. Und die Nachrichten aus der Heimat "Balkonien, fast 25 Grad und Sonne" bargen eine gewisse Ironie.


Dafür sind wir also 1500 Kilometer in den Süden gefahren und haben den Franzosen unser Geld in den Rachen geschmissen? Also alleine über 200 Euro Autobahngebühr...... die haben echt nen Furz im Kopf.....! Aber umsonst war es trotzdem nicht. Die Rennstrecke ist toll und die ganzen alten und neuen Cup-Kollegen wiederzusehen liess den langen Winter vergessen.


Foto: K.-H. Kalkhake

Und ich wollte auch den Rost abschütteln und das Motorrad im Renntempo bewegen. Der einzige Haken an der Sache war, daß mein Fahrwerk noch nicht auf Vordermann gebracht wurde. Dafür war der Winter zu kurz. Und es muss unbedingt noch vor dem ersten Rennen gemacht werden.

              
                 Foto: K.-H. Kalkhake


Denn Calafat hat gezeigt, dass die neuen Kollegen richtig Tempo machen können. Und ich möchte unbedingt auch dieses Jahr gewertet werden. Das bedeutet einen Punkt. Irgendwo; Irgendwie. Und das wird wohl mit dem Serienfahrwerk wie letztes Jahr nicht mehr so einfach.


Trotzdem war es schön, die "Rosi" mal wieder laufen zu hören. Und mein selbst gestecktes Ziel wurde erreicht. Die zwei Tage Testfahren war es zwar nicht sommerlich, aber der Wind liess nach und die Strecke blieb meist trocken. Der dritte gebuchte Tag war wieder etwas windig und mir taten tatsächlich schon mächtig die Knochen weh. Also konnte ich meine Rundenzeiten nicht mehr steigern
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Egal: Spanien war toll...die Cup-Gemeinschaft nach wie vor "Bombe" und die Winterpause Geschichte...


02./04. Mai: 1. und 2. Lauf Lausitzring




Ja; Der Lausitzring war immer gut zu mir. Aus welchem Grund auch immer. Eigentlich mag ich diesen synthetisch anmutenden Kurs nicht besonders. Aber richtig schlechte Erfahrungen habe ich dort auch nicht gemacht. Und die Freude, dass es nun endlich losgeht überwog deutlich. Pünktlich mit unserer Ankunft im Fahrerlager traf auch ein kräftiges Gewitter ein und liess die Temperaturen deutlich nach unten stürzen....

         

Über das Klima in Deutschland zu jammern soll hier nicht zum Dauerthema werden, wenn nicht noch Arbeiten an der Suzuki vor dem ersten Lauf zu erledigen wären. Und nachdem wir keine Box gemietet haben und ein zwar gemütliches, aber nach fast allen Seiten offenes Vordach am Wohnwagen als einziger Wetterschutz fungiert... und wenn dann der gefühlt minus hundert grad kalte Regen seitlich daherkommt, dann kann man nicht anders.
Trotzdem ein grosses Kompliment an die Firma Zupin, welche uns noch am ersten Tag sowohl das bestellte Federbein übergeben haben, als auch Equipment zur Verfügung stellten, welches den Einbau erleichterte. Kalter Regen hin, taube Finger her - Das Federbein musste unbedingt noch am selben Abend eingebaut werden.
 
Foto: K.-H. Kalkhake

Am nächsten Tag raus mit dem neuen Fahrwerk..... IM REGEN!!!! Genug: Mit den Bedingungen müssen schliesslich Alle zurecht kommen. Für das entscheidende Qualifikationstraining waren die Wetterprognosen besser. Kalt aber trocken sollte es bleiben. In diesem Zeittraining fuhr ich dann die 21te Zeit im Fahrerfeld von 44 Fahrern. Solides Mittelfeld aber ein bisschen weit von den Punkterängen weg. Meine Prognosen, dass die Qalität des Cups dieses Jahr deutlich zugenommen hat und die Rennen enger und schwerer werden, scheinen sich zu bewahrheiten. Einerseits schlecht, da Wertungspunkte sehr mühsam zu erreichen sein werden.... Aber auch gut, weil ich mich ebenfalls steigern muss und von den schnellen Fahrern lernen kann. Jedenfalls habe ich im Quali meine schnellste Zeit am Lausitzring egalisiert. Die Enttäuschung war nicht allzu groß.


Foto: K.-H. Kalkhake

Das erste Rennen war dann auch sehr amüsant. Nach durchwachsenem Start hing ich rundenlang hinter Dustin #31 fest. Dieser Knabe hat sich im Vergleich zu letzter Saison enorm gesteigert und entpuppte sich als harter Knochen. Letztendlich konnte ich ihn aber Überholen und auch die Jagd auf Manfred #32 war erfolgreich. Unterm Strich behauptete ich meine Startposition und fuhr als 21ter übers Ziel.

             
                  Foto: K.-H. Kalkhake

Lauf Zwei war dann noch erfolgreicher. Nach anfänglichen Scharmützeln direkt nach dem Start, wo ich abermals meine Positionen energisch verteidigen musste, konnte ich im Verlauf des Rennens immer bessere Rundenzeiten fahren und auf die Fahrer vor mir aufschliessen. Das vertrauen ins neue Fahrwerk wuchs und in den letzten zwei Runden war ich so angriffslustig, dass ich noch vier (!) Konkurrenten überholen konnte. Das schlug mit dem 18ten Platz zu Buche. Den Gaststarter abgezogen in der Wertung also auf 17. Das bedeutet 2 Plätze und in Zahlen vier Sekunden von den Punkterängen entfernt. Das erinnert an den Saisonbeginn 2013.
  
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Das neue Fahrwerk arbeitet wesentlich besser, als ich es nur ansatzweise auszunutzen vermag. Mehr Vertrauen in mich und das tolle Material und ähnliche Steigerungen wie letztes Jahr, und es könnten Punkte drin sein. Meine beste Rundenzeit am Eurospeedway konnte ich unterm Strich um geschmeidige fünf Sekunden unterbieten. Das ist doch mal ne Hausnummer, die Hoffnung macht. Blöd nur, dass es schon wieder so lange bis zum nächsten Rennen ist. Das wird dann Assen sein. An den Track verknüpfe ich auch schöne Erinnerungen mit erfolgreichen Rennen. "ATTACKEEEEE!!!"
 
Foto: K.-H. Kalkhake


14./15. Juni: 3. und 4. Lauf Assen

2013-Assen-Grand-Prix-Strecke- und der Ritschi fuhr hier mit dem Cup das Erste Mal...Der Beweis, dass ich langezogene Kurven in tiefster Schräglage liebe. Denn ich kam letztes Jahr in beiden Rennen in die Punkte. Und es ist einfach eine tolle Rennstrecke. Tja. der Suzuki-Cup hat dieses Jahr was Schlechtes und gleichzeitig was Gutes. Denn es sind mehr und vor allem auch stärkere Fahrer dabei als letztes Jahr. Und gerade deshalb macht es so tierisch viel Spass.



47(!) Starter in Holland. Und die letzte Veranstaltung am Lausitzring hat die Qualität dieser Rennserie offenbart. Also werde ich mich ganz schön strecken müssen, um einigermassen brauchbare Ergebnisse zu erreichen. Andererseits lernt man hier sehr viel mehr und selbst durchschnittliche Platzierungen lassen die Brust anschwellen wie bei einem Gorilla.

"Das sind jetzt schon mal die Ausreden vorweg."

Ich muss aber ehrlicherweise sagen, dass ich mich von der Schnelligkeit (ungeachtet der Position im Rennen) um ein vielfaches verbessern konnte.



Leider noch nicht im ersten Training. Weil ich eine neue Fussrastenanlage montiert habe; Die Position der Hebel noch überhaupt nicht passte und ich am Ende dieses Trainings eine nicht unwichtige Schraube verlor, weshalb mein Schalthebel auf Sechs Uhr hing und ich die komplette Auslaufrunde im vierten Gang festhing...... Logischerweise: wenns schief läuft, dann mal gewaltig.
Denn ich durfte nicht sofort von der Rennstrecke zurück ins Fahrerlager um diesen Mißstand zu beheben.... Nein: Die Rennleitung hielt mich sofort auf, um eine weitere Geräuschmessung durchzuführen... im vierten Gang mit gezogener Kupplung. "Ich kann nicht in den Leerlauf schalten!!!!", (mit Schallpegelmessgerät fast in meinem Auspuff): "Dreh mal 7000/min!", "Wieso auf einmal 7000 und nicht 6500 wie bei der technischen Abnahme? Und warum hier vor der Hauswand, die den Schall so schön reflektiert und den Messwert verfälscht? Und hey: NIMM DAS MIKRO AUS MEINEM AUSPUFF!!!! Das muss für ne anständige Messung nen halben Meter weg!!", "Dein Schalthebel sieht aber komisch aus", "Nochmal zum Mitschreiben: Ich kann nicht mehr schalten!!!"
Inzwischen war die Motortemperatur im Höllenfeuerbereich, bis die Messung vorbei war und ich endlich ins Fahrerlager entlassen wurde. Leider nehmen es die Holländer hier sehr genau mit dem Geräuschlimit. Hatte ich nen Hals!

Und ich Sorgeeee....alle waren mittlerweile wieder zurück und schraubten an ihren Motorrädern. Einer fehlte und die Gedanken drehen sich im Kreis.



Die Fussrastenanlage war dann schnell optimiert und sonst lief alles recht gut.
Zwischenzeitlich war auch immer wieder Zeit für Gespräche mit den Kollegen, abendliches Grillen und Spazierengehen mit dem Hund. Bis dann ein Verantwortlicher der Rennstrecke mit holländischem Akzent sagt: No dogs allowed!!! Jetzt gehen Dir natürlich sämtliche Argumente aus, wenn genau in diesem Moment der Hund einen Kupferbolzen in die Wiese setzt, den die Welt noch nicht gesehen hat. Ich kann weder auf vernünftigem Englisch noch auf Niederländisch sagen, dass ich den Haufen selbstverständliche wegmachen werde.....! Wild gestikulierend konnte ich ihn doch überzeugen.
Immerhin wurden wir nicht aus dem Fahrerlager verwiesen.



Und von da an ging es immer besser. Schon im ersten Zeittraining habe ich meine Rundenzeit dramatisch verbessert, mit der ich mich letztes Jahr "locker" unter den ersten 15 Fahrern positioniert hätte. Aber nach beiden Qualifiings stand ich auf dem 26ten. Nicht überragend aber auch nicht so schlecht, wenn man die Rundenzeiten allgemein betrachtet und bemerkt, dass diese sehr eng beieinander sind. Es ist also noch jede Menge drin. Mit dieser Einstellung ging es in die Startaufstellung.
Es muss schon beeindruckend gewesen sein, wie fast fünfzig dreiviertelgixxer auf die erste Kurve zurasen. Im Mittelfeld war es dementsprechend eng und führte auch zu einer kleinen Kollision dreier Fahrer vor mir. Ich musste in dieser Kurve meine Linie verlassen und schon schlüpften eine handvoll Racer durch. Die musste ich allesamt wieder einfangen und überholen. Es war also zu keiner Zeit des Rennens langweilig. Denn viele konnte ich wieder hinter mir lassen; ein paar fuhren aber unwiederstehlich davon und profitierten von der Lücke, die sich zwischen uns auftat.
Als 24ter verbesserte ich meine Startposition um zwei Plätze, ärgerte mich aber ein wenig. Denn an die Gruppe vor mir habe ich mich im Laufe des Rennens so richtig schön rangekämpft, aber die Zeit reichte nicht mehr für eine Attacke. Im Pulk von sechs Fahrern, die nur um ca zwei Sekunden auseinanderlagen, rasten wir übers Ziel.


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Also Rache im zweiten Lauf. Ein kleiner Zweikampf über zwei Runden mit Stefan #11 und ich hatte freie Fahrt. Und jetzt konnte ich mal so richtig an der Rundenzeit arbeiten. Denn bei fast fünfzig Leuten im Pulk bist Du nie alleine und hast immer einen vor Dir, der Dich zieht. Idealerweise jemand, der ein bisschen schneller ist und durch den Du mit voller Motivation immer versuchst ein wenig später zu bremsen oder eher in der Kurve ans Gas zu gehen. Fast drei Sekunden fuhr ich pro Runde schneller als 2013. Und im zweiten Lauf war ich dann 20ter im Ziel. Immer noch bisschen von den Punkten weg, aber nicht unrealistisch weit. Und so lange habe ich mir geschworen, mich nicht zu rasieren....

Vielleicht schon am Nürburgring?

Und wenn es in der nächsten Saison ist. Fakt ist, Ritschi wird von Rennen zu Rennen besser, die Rosiiiii iss ein krasses und sehr zuverlässiges Pferd. Sie bekommt viel Streicheleinheiten von mir.

Anni und Ritschi

Im Übrigen möchte ich mich recht herzlich bei diesem Streckenposten bedanken. Er hat meine während des zweiten Rennens verlorengegangene Onboardkamera gefunden und als Fundstück bei der Rennleitung abgegeben. Dabei hat er sich wohl versehentlich selber gefilmt.




Ich hoffe, daß ich diesem grundehrlichen Menschen einmal persönlich die Hand geben kann. Einmal fahren wir ja heuer noch in Assen.


27.-29. Juni: 5. und 6. Lauf Nürburgring

Genauso, wie Assen steht der Nürburgring im Terminplan des Cups zweimal auf dem Programm. Und genauso wie Assen auch je einmal im Rahmen der IDM. Was zur Folge hat, dass wir die verkürzte Version des Rings fahren mussten. So ziemlich der schönste Streckenabschnitt fällt dieser Kastration zum Opfer. Und noch keine Referenzzeiten für mich und Rosi auf diesem Kurs. Letztes Jahr war es ja schliesslich Wetterchaos und der Komplette Grand-Prix-Kurs wurde gefahren.



Ein Blick auf den Zeitenausdruck anderer Veranstaltungen und die dunkelsten Erinnerungen an frühere Rennen mit der 600er, und ich hatte mir ein Ziel für die Rundenzeiten gesetzt. Und
keinesfalls utopisch. Ich habe diese Zeit im zweiten Zeittraining erzielt. Trotzdem verdrängten mich unsere Fahrer auf die zweite Seite des Zeitenausdrucks der Rennleitung. 28 Fahrer vor mir und nur 13 hinter mir? Das kann nicht der Anspruch sein. Ich war mir jedoch einer Sache zu 100 Prozent sicher. Der Nürburgring hat andere Gesetze. Und vor allem ein eigenes Klima. Möglicherweise könnte ich durch ein wenig pokern wie letztes Jahr einen Vorteil erarbeiten. Oder vollends abkacken. Alles war drin! Zum ersten Rennen jedoch sonnenklar. Nämlich keine Sonne. Klar!



Richtig fetter Regen. Eine halbe Stunde vor dem Start begann ich mich in meine Regenkombi zwängen zu lassen und wurde gerade noch rechtzeitig fertig. Das Ding ist so eng, das ich auf Lack und Leder komplett die Lust verloren habe noch bevor sie aufkeimen könnte. Wenigstens hat auch kein Wasser mehr drin platz. Das Rennen ist schnell erklärt. Es hat so stark geregnet, dass die Trainings reine Makulatur waren. Fahrer aus der Spitzengruppe haben sich teilweise plötzlich im Mittelfeld gefunden und Teilnehmer, die eher nicht in Podiumnähe zu finden sind haben ihre Chance genutzt, bei diesen Verhältnissen richtig gut nach vorne zu fahren. Ich wurde immer wieder überholt und jeder Versuch, an dem jeweiligen Fahrer dranzubleiben, fiel sprichwörtlich ins Wasser. Nach einem zaghaften Rennen überquerte ich als 21ter die Ziellinie.



Der zweite Lauf war für den Sonntag angesetzt. Und der war ab den Mittagsstunden sonnig und trocken. Aber die Vorhersagen für den Nachmittag, an den wir unser Rennen hatten, waren nicht eindeutig. Ratlose Gesichter überall. Ich entschied mich für die trockene Variante der Bereifung. Mit so einer Überzeugung, dass ich andere Fahrer wohl angesteckt habe. Eine halbe Stunde vor dem Rennen kam mir Ricarda; eine junge Cupfahrerin; mit dem Fahrrad entgegen und trällerte "REGEN-REGEN-REGEN....". Diese jungen Leute mit ihren Drogen..... oder sie weiss was!?! Also nochmal schnell den Laptop angeschmissen und das Wetterradar gecheckt. Und tatsächlich rollte da schon wieder eine Regenfront richtung Eiffel und pünktlich zu Rennbeginn müsste sie eingetroffen sein. Werkzeug raus und wieder die Regengummis draufmachen. Die Kollegen, die ich noch voller Überzeugung auf trockenes Wetter eingestellt habe sahen mich dabei und die Gesichter waren herrlich verwirrt. Die müssen sich richtig verarscht vorgekommen sein.



Der Regen liess aber nicht lange auf sich warten. Es startete das zweite Rennen auch im Nassen. Wie beim ersten Lauf fuhr ich sehr zögerlich. Aber mit jeder Runde trocknete der Asphalt wieder ab, und ich wagte mehr. Diesmal war ich der "Überholer". Ricarda #28, die Regentänzerin attakierte zwar, aber ich konnte kontern. Auch Georg #6 war plötzlich in reichweite. Er wehrte sich zwar noch kräftig, aber letztendlich konnte ich mich behaupten. Insgesamt machte die Rennerei wieder spass. So spass, dass ich jede Runde näher an Dustin #31 ran kam. Leider reichte es nicht für die finale Attacke. Gerade mal eine Zehntelsekunde fuhr ich hinter seinem Hinterrad über die Ziellinie. Platz 18 diesmal.


Foto: K.-H. Kalkhake

Jetzt kommt Oschersleben....



02./03. August: 7. und 8. Lauf Oschersleben

In Oschersleben war ich jetzt wirklich schon gefühlte tausend mal... Vielleicht ist das der Grund, warum ich auf dieser Rennstrecke ums verrecken nicht schneller werde. Brems- und Beschleunigungspunkte haben sich wohl so stark in mein Unterbewusstsein eingebrannt. Auch wenn sie noch so schlecht sind; Ich nehme sie immer wieder. Obwohl ich letztes Jahr auf der Suzuki doch eine kleine Steigerung erreicht habe. Aber das war wohl die extraportion Motivation im Rennen. Die fehlt halt, wenn man im Training so ziemlich alleine unterwegs ist.


Foto: K.-H. Kalkhake

Deshalb qualifizierte ich mich mit einer Sekunde mehr als letztes Jahr im Zeittraining auf dem 27ten Startplatz. Und wie eng es im Mittelfeld des Suzuki-Cups ist, verdeutlicht ein Blick auf den Zeitenausdruck der Rennleitung. Eine Sekunde schneller, und ich würde vom 19ten Platz ins Rennen gehen. Eine Sekunde langsamer, und ich wäre 33ter. Das Fehrerfeld rockt hier einfach. Und angesichts von 45 Startern war ich gar nicht so unzufrieden.


Foto: K.-H. Kalkhake

Aber der Pulk war schon riesig. Und die ersten Kurven sehr voll. Als sich das Feld sortiert hat, befand ich mich in einer Kampfgruppe von 8 (in Zahlen: ACHT!!!) Fahrern, die sich um eine unbedeutende Position im Mittelfeld balgten. Und in dieser Gruppe erwachte wieder mein Kampfgeist. So überholte ich einen Fahrer nach dem Anderen, bis die Streckenposten die roten Fahnen schwenkten. Abbruch des Rennens! Ein schneller Fahrer vor uns ist gestürzt und sein Motorrad kam so unglücklich auf der Strecke liegen, dass es nicht gefahrlos geborgen werden konnte. Die erforderliche Distanz für eine volle Punktevergabe war schon absolviert. Also kam es zu keinem Neustart. Ich wurde auf dem 25ten Platz gewertet.


Foto: K.-H. Kalkhake

Genau in der Mitte der Kampfgruppe von acht Motorrädern, die im Abstand von gerade mal zwei Sekunden auseinander waren. So gesehen, war es alles andere als langweilig. Das zweite Rennen anfangs auch nicht. Wie könnte es anders sein: Bis dahin fing es wieder an zu regnen. Inzwischen kann ich mich gar nicht mehr über den miesen Sommer aufregen. Mit dieser Gleichgültigkeit war ich so entspannt (was im Regen ein unschätzbarer Vorteil ist), dass ich bereits nach dem Start etliche Positionen gutmachen konnte. Und auch im Verlauf der ersten Runden war ich schnell unterwegs. Aber vor der Hasseröder zwei Motorräder gleichzeitig ausbremsen, das war kein guter Plan.


Foto: K.-H. Kalkhake

Mit blockierendem Hinterrad im Nassen und null Grip schoss ich auf die Kurve zu. Ich war überzeugt, dass der Versuch da noch einzulenken in einem Sturz geendet hätte. Also Bremse auf, ab ins Kiesbett und beten, dass man auf dem Bock sitzenbleibt.
Im Kiesbett graben sich die Reifen sehr tief ein und es kostet viel Mühen, da wieder raus zu kommen und auf der Rennstrecke die Verfolgung aufzunehmen. Denn alle haben sie mich überholt. Und mein Vertrauen in die Regenreifen war wie weggeblasen.


Foto: K.-H. Kalkhake

Ich konnte zwar noch drei Kollegen einfangen, aber für gute Rundenzeiten und einer Platzierung im Mittelfeld war die Luft einfach raus. Also (nassen) Schwamm drüber und die Hoffnungen auf Assen verlagern...


08.-10. August: 9. und 10. Lauf Assen

Endlich mal wieder Assen. Eine Traumstrecke der meisten Motorradrennfahrer. Alleine die Tatsache, das wir hier 2014 zwei Termine mit insgesamt 4 Rennen haben, hat die Nenngebühr im Cup bereits gerechtfertigt.


Foto: K.-H. Kalkhake

Noch dazu, weil wir diesmal wieder im Rahmenprogramm der IDM starten durften. Das Ambiente ist halt doch um einiges professioneller als sonst. Und trotz der eher unspektakulären Ergebnisse im Mittelfeld ist die Motivation ungebrochen. Der Cup hat einfach an Klasse dazugewonnen und das Niveau der Fahrer(-innen) ist enorm hoch und eng beieinander. Das Training bescherte mir den 23ten Platz in der Startaufstellung.


Foto: K.-H. Kalkhake

Und ich verlor auch nicht zu viele Positionen am Start, bis ich mit Andree #98 in einer engen Linkskurve kollidierte. Er riss mir dabei mit seiner Fussraste die linke Verkleidung auf und es dauerte wieder eine Weile bis ich mich in den Pulk von 38 Fahrern einsortieren konnte. Ich war in der Lage, noch vier oder fünf Positionen zurückzuerkämpfen bis ich auf Sammy #696 auflief. Bei dem Mädel ist dieses Jahr echt der Knoten geplatzt und sie ist richtig schnell unterwegs. In Assen jedoch habe ich wohl leichte Vorteile beim Speed und ich holte rasch auf.


Foto: K.-H. Kalkhake

Aber es blieb bei einer Attacke, die sie geschickt beim Rausbeschleunigen aus einer engen Kurve konterte. Ich hatte einfach nicht mehr genügend Zeit, ihre Linie zu studieren um einen finalen Angriff zu setzen. Es blieb bei einem Versuch. Nicht mal eine halbe Sekunde trennten uns im Ziel und ich wurde 20ter. Der zweite Lauf war fast noch schlimmer. Mit geflickter Verkleidung und ordentlich Wut im Bauch hatte ich mir mehr vorgenommen. Im Tumult nach dem Start waren keine Verbesserungen drin. Und als ein Fahrer gestürzt war und die gelb geschwenkten Fahnen der Streckenposten zur Vorsicht mahnten, schlüpfte Achim #686 an mir vorbei. Trotz Überholverbot unter gelb. Scheinbar hatte er die Fahnen der Posten nicht gesehen.


Foto: K.-H. Kalkhake

Ich war mir zwar sicher, dass er für diese Aktion von der Rennleitung mit einer Zeitstrafe belegt wird und ich also in der Wertung vor ihm geführt würde, aber das Problem war, dass die Fahrer vor uns langsam den Abstand vergrößerten. Ich wusste, dass ich schneller als Achim fahren konnte, aber ausgerechnet in den Abschnitten, wo ich überholen wollte war er sehr stark. Pikanterweise ist Achim der Freund von Sammy, die mir im ersten Rennen schon ein wenig die freie Fahrt nahm. Und jetzt ihr Freund. Da liegt eine Verschwörung nahe. Aber ich musste vorbei; Ich wusste ja nicht, ob von hinten auch Angriffe zu befürchten waren.


Foto: K.-H. Kalkhake

Irgendwann im zweiten Drittel des Rennens schaffte ich doch einen Weg vorbei. Eine Aufholjagd zu starten war angesichts der wenigen Runden nicht mehr realistisch. Da blieb nur noch, einen kleinen Vorsprung auf Achim herauszufahren und die 22te Position ins Ziel zu retten. Das Wochenende war nix für Rosi und mich....


Foto: K.-H. Kalkhake


05.-07. September: 11. und 12. Lauf Nürburgring


Wenn auch der Nürburgring zu meinen starken Strecken zählt, mag ich den großen Grand Prix Kurs mit der Dunlopkehre und dem Schumacher-S. Das sind alles flüssige Kurvenkombinationen und machen höllisch spass. Ohne irgendwelche Erwartungen an gute Platzierungen bin ich schon Donnerstags angereist, um wieder mal den Flair des Fahrerlagers in aller Ruhe zu inhalieren. Möglicherweise fehlte mit dieser Einstellung der letzte Biss, denn obwohl ich mit den Rundenzeiten mein selbst gestecktes Ziel im Training erreicht habe, fehlte die letzte nicht unerreichbare halbe Sekunde, um wieder in den Bereich des vorderen Mittelfeldes zu fahren und damit in die Region der Punkteplatzierungen. Dadurch blieb der 24te Startplatz. Der zwar von der Platzierung an sich nicht so schlecht war. Aber ich musste auf der inneren Seite des Starterfeldes losfahren.


Foto: K.-H. Kalkhake

Genau das wurde mir im ersten Lauf ein wenig zum Verhängnis. Am Nürburgring ist die erste Kurve dermaßen eng, das man innen sehr leicht eingeklemmt wird und von ambitionierteren Gegnern leicht mal aussen überholt wird. etliche Plätze gingen dadurch verloren. Und ich war im Rennverlauf in einer Gruppe von Fahrern eingeklemmt, die ich im Training noch distanziert habe. Aber in dieser großen Kampfgruppe arbeitete ich mich Position für Position weiter nach vorne. Bert #47 war der letzte in diesem Pulk, den ich attakiert habe. Aber er war mit meinem Plan nicht so richtig einverstanden. So überholten wir uns gegenseitig in den letzten zwei Runden vier mal. Selbst in der finalen Runde wurden wir uns nicht einig. Nach dem "Schumacher-S" bremste ich ihn auf der letzten Rille aus.

           
            Foto: K.-H. Kalkhake

Nur noch einmal volle Kanne durch den Hatzenbachbogen auf die Schikane zu..... dort konnte ich sehr spät bremsen und wusste, dass er nur schwer überholen konnte. Tatsächlich durchquerte ich diesen Streckenteil vor Bert und es lag nur noch eine Kurve vor mir. Und diese nutze Bert, sich klassisch an mir vorbeizubremsen. Aber er wurde durch diese Bremsmanöver in der Kurve sehr weit rausgetragen. "Strike"! die kurve eng nehmen, früh aufrichten und mit der heiligen Mutter der Beschleunigung die tapfere Rosi an ihm vorbeibeschleunigen. Bis zur Ziellinie sollte das locker reichen. Hätte es auch, wenn Bert eher ein Nasenbohrer wäre statt ein Racers. Noch die Nase vorne wechselte er die Linie beim gasgeben und fuhr mir so vor die Front, dass ich vom Gas gehen musste und in diesem Rennen das Nachsehen hatte. Thats racing!!!! Wer das Vorderrad vorne hat, hat auch Vorfahrt. Dieser Lauf hat mir bewiesen, wie sehr es spass macht auch mal das Messer mit der Klinge zwischen die Zähne zu nehmen.


Foto: K.-H. Kalkhake

Und ein Rennen stand noch auf der Scedule (bayerisch für "Zeitplan"). Jetzt mal eine neue Strategie. Ein Auszug aus dem Selbstgespräch vor dem Start: "Was wäre, wenn ich mal statt fünf Plätze zu verlieren, zwei Plätze am Start gut machen würde?". Irgendwie kein schlechter Plan. Dazu musste ich unbedingt von meiner inneren Startposition auf die Aussenseite des Feldes kommen. Also beim Start irgendwie die Linie kreuzen. So riskant das auch klingen mag, tatsächlich fand ich eine Lücke beim Start und verlor durch spätes Anbremsen auf die erste Kurve keine Plätze...... Da musst Du echt 12 Jahre aktiv Rennsport betreiben um sooo eine ausgefuchste Strategie zu entwickeln. Toll!!!! Jedenfalls waren fast alle Kontrahenten, welche mir im ersten Lauf das Leben schwer gemacht haben hinter mir. Und eine handvoll anderer Fahrer habe ich sehr bald schon überholt... Okay: dann kam Achim!


Foto: K.-H. Kalkhake

Achim, genau dieser Knabe, der mich in Assen ein wenig aufhielt, konnte durch einen seiner guten Starts. sein Motorrad weit ins Mittelfeld platzieren. Da machen sich die Starts im Moto-Cross, wo er seine ersten Rennerfahrungen sammelte ein großer Vorteil sein. Aber im Rennen liefen Holger #39 und ich sehr energisch auf sein Hintgerrad auf. Der Haken an der Sache ist nun mal, das Achim sehr gut bremst, und bedingt durch sein sehr starkes Motorrad und sein geringes Gewicht genau an typischen Überholpunkten meist die Nase vorne hat. Holger fand so schnell keinen Weg an ihm vorbei und ich nutzte jede Lücke um an ihn und auch Achim vorbeizuschlüpfen.


Foto: K.-H. Kalkhake

Offensichtlich waren die Beiden zu sehr mit sich beschäftigt und hatten den Ritschi nicht auf der Rechnung. Holger, der alte Kämpfer bremste sich dann doch auch an Achim vorbei und ich hörte sein Motorrad fast jede Kurve im "Ohrwinkel"; War mir also seiner Anwesenheit an meinem Hinterrad bewusst. Aber mein Hinterreifen baute stark ab und ich hatte in fast jeder Kurve geschmeidige Rutscher am Hinterrad. Trotzdem behielt ich mein Vorderrad bis zur Ziellinie vorne. Und ausgerechnet hier -Nürburgring!!!- meiner Hassliebe habe ich in diesem aufregendem Rennen meine ersten Punkte in dieser Saison erarbeitet. "Zwei"... um genau zu sein. Also; Alter Mann: Du kannst immer noch das Mittelfeld rocken und den Konkurrenten in die Suppe spucken!


Foto: K.-H. Kalkhake

Auch beim Saisonfinale am Hockenheimring?


19.-21. September: 13. und 14. Lauf Hockenheim

IDM-Finale! Die ersten Punkte am Nürburgring eingefahren... was soll hier noch schief gehen? Klar: Das Wetter! So oft wie hier habe ich heuer noch nicht die Reifen gewechselt. Ohne langes vorgeplänkel: Erstes freies Training: Nass! Mit Trockenreifen raus und gerade mal eine Runde gemacht, um den Laptimer zu programmieren.....


Foto: K.-H. Kalkhake

Das zweite freie Training war dann trocken und wir konnten alle auf Zeit fahren. Bei diesem ersten Kräftemessen an diesem Wochenende sprang dann der 22te Platz raus. Wieder mal war das Mittelfeld so eng zusammne, dass nur eine Sekunde schneller sage und schreibe 10 Platzierungen weiter vorne bedeutet hätten. Samstag war dann der Tag der Qualifiings. Und das erste Zeittraining erst mal wieder NASS!!!!!! Viele Fahrer setzten auf abtrocknenden Asphalt. Aber ich fuhr auf meinen gebrauchten Regenreifen auf den Ring und erzielte auf diesen Mischverhältnissen tatsächlich die schnellste Trainingszeit.


Foto: K.-H. Kalkhake

Das wäre echt die Poleposition fürs Rennen. Aber es stand ja noch ein weiteres Zeittraining auf dem Programm. Das bot wiederum gute Verhältnisse. Für alle gleich gut. Das ich gerne in Hockenheim fahre, beweist dann wieder die Platzierung auf dem 18ten Startplatz. So weit vorne bin ich in dieses Jahr noch gar nicht gestartet. Jetzt könnte die Saison starten statt zuende gehen. Jetzt noch ne fette Strategie fürs Rennen.... Nachdem die Strecke vom Regenrennen der Superbikes vor uns noch richtig nass war, lag die Reifenwahl nahe. Aber es war kein weiterer Regen zu sehen und sogar die Sonne spitzelte ein bisschen durch die Wolken. Jetzt setzte ich alles auf eine Karte. Diese hiess TROCKENREIFEN.

           
            Foto: K.-H. Kalkhake

Wenn die Strecke schnell genug abtrocknen würde, hätte ich einen Riesenvorteil gegenüber die Profilbereiften Gegnern. Aber in der Einführungsrunde war die Strecke noch ausnahmslos nass. Ich dachte schon daran, den Start sausen zu lassen. Aber irgendwie wollte ich racen. Am Anfang war ich übervorsichtig unterwegs. Fast alle haben mich auf ihren Regenreifen überholt. Jedoch wurde die Ideallinie mit jeder Runde trockener. Wenn ich sauber drauf bliebe, könnte ich meine Rundenzeiten drastisch steigern. Ab Mitte des Rennens war es dann soweit. Fast kein Wasser mehr auf dem badischen Asphalt. Jetzt kam meine Zeit. Ich konnte die drittschnellste Runde im Fahrerfeld fahren und habe teilweise bis zu drei Fahrer pro Runde überholt.


Foto: K.-H. Kalkhake

Zusehens hatten die Kollegen mehr Probleme mit ihren Reifen, die sich buchstäblich erhitzten und bis auf die Karkasse auflösten. Selbst Holger #39 und Alexander #41, die zu Rennende unmittelbar vor mir fuhren, waren fast sechs Sekunden pro Runde langsamer. Aber es reichte nicht mehr für eine Aufholjagd. Das Rennen war zu schnell zu Ende. Zwei Runden länger, und ich hätte sie noch geschnappt. Also war die Strategie nicht die Schlechteste, allerdings wurde es ein bisschen zu spät trocken. Auf dem 16ten Platz, von ganz hinten das halbe Fahrerfeld überholt blieb ich knapp ausser der Wertung.

Für den zweiten Lauf war wieder alles klar. Es goss in strömen. So wie die Saison begonnen hatte, so endet sie auch; Wettertechnisch!


Foto: K.-H. Kalkhake

Vorsichtiger wie je zuvor starteten wir in das Rennen. Die einen mehr, die anderen weniger behutsam. Ich verlor ein paar Plätze, konnte sie aber im Rennverlauf wieder gut machen. Scheinbar vertraute ich den Reifen mehr, als die Anderen. Es war aber auch sehr glatt und das Wasser floß teilweise quer über die Strecke. Trotzdem machte ich Position um Position gut. Und plötzlich hatte ich auch Stefan #11 vor mir. Ich merkte, wie ich an manchen Stellen gefahrlos überholen könnte und legte mir einen gnadenlosen Plan zurecht. Denn es waren noch 4 Runden zu absolvieren. Plötzlich schwenkten die Streckenposten die roten Flaggen. ABBRUCH!!!


Foto: K.-H. Kalkhake

Schon das Rennen vor uns wurde wegen der widrigen Verhältnisse abgebrochen, um einerseits den Zeitplan einhalten zu können und auch die Fahrer in diesem Monsunregen zu schützen. Leider konnte ich dadurch Stefan auch nicht mehr überholen. Trotzdem wurde ich auf dem 13ten Platz gewertet und es waren weitere 3 Punkte auf meinem Konto. Das spült mich in der Jahresendwertung des Suzuki-Cups mit 5 Zählern auf den 25. Platz. Angesichts des starken und vor allem großen Fahrerfeldes von über vierzig Startern ein voller Erfolg, mit dem ich am Ende gar nicht mehr gerechnet habe.

            

                Foto: K.-H. Kalkhake

Schade, dass es ausgerechnet jetzt vorbei ist mit der Saison 2014!!!!